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In den letzten Tagen berichtete unter anderem das Hamburger Abendblatt über die jüngsten Entwicklungen zur Zukunft der ehemaligen Schule Berne.

Nach den Herbstferien wird es zu einer Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung  (LoI - Letter of Intent) kommen, in der sich die bisherigen Akteure fux eG, tus Berne und KuBiZ gemeinsam mit dem Finanzsenator und dem Bezirksamtsleiter auf ein gemeinsames Konzept zur Wiederbelebung der Schule Berne als Stadtteilzentrum einigen und somit das weitere Vorgehen aufzeigen.

Nach über 3 Jahren Gesprächen und Aushandlungen mit der FHH, dem Bezirk und der Liegenschaft freut sich KuBiZ mit der Unterzeichnung des LoI einen weiteren Schritt Richtung Realisierung unseres auf Gemeinwohl und Solidarität basierenden Konzeptes für die Schule Berne begehen zu können. Wir sehen in den gemeinsamen Schnittmengen mit allen Beteiligten ein tragbares Fundament für eine neue, positive und kreative Zukunft in dem ehemaligen Schulgebäude.
Wir freuen uns auf einen spannenden Organisierungs- und Beteiligungsprozess in den kommenden Monaten. Unser Ziel ist,  die ehemalige Schule zu einem selbstverwalteten inklusiven Ort für Bildung, Kultur und Nachbarschaft zu entwickeln.

Liebe KuBiZler, liebe Freunde der Schule Berne,

es gibt sehr gute Neuigkeiten:
die ehemalige Schule Berne bekommt "grünes Licht" für die weitere Nutzung!

Ausschlaggebend für die positive Entwicklung ist, dass mit der fux eG eine sehr engagierte und erfahrene Trägerin für das Schulgebäude gewonnen werden konnte. Gemeinsam mit der fux eG und dem tus BERNE hat KuBiZ ein Konzept für die ehemalige Schule Berne erarbeitet, das sowohl bereits etablierte Institutionen in Berne als auch neue berücksichtigt. 
Wir freuen uns sehr, dass unser gemeinsames Konzept auf Interesse und Zustimmung seitens der Politik gestoßen ist.

Weitere Informationen folgen.

Tag des offenen Denkmals 2020

Möglichkeiten des Austausches und der Information gibt es auch am Tag des offenen Denkmals. Am 13.9.20 werden wir von 12 bis 16 Uhr mit einem Infostand draußen vor Ort sein. Auch Herr Kurzweg von der Fritz Schumacher Gesellschaft bietet wieder zwei Führungen durch das Gebäude an (13 Uhr und 14.30 Uhr). Wegen der Hygienevorschriften sind in diesem Jahr für die Führungen Anmeldungen  erforderlich, außerdem besteht eine Maskenpflicht im Gebäude.

Anmeldungen unter kontakt@kubiz-schule-berne.de

In den letzten Wochen hat Kubiz in Zusammenarbeit mit der fux eG ein Nutzungskonzept erarbeitet, das sowohl vom tus Berne als auch von der Steg in dieser Woche als große Chance für den Stadtteil und die potentiellen Nutzer bewertet wurde.
Das neue Konzept finden Sie hier:

KuBiZ-Schule-Berne-Nutzungskonzept-Stand-01_2020-Online


Am 22.01. werden Vertreter der Steg, gemeinsam mit Vertretern des TuS Berne, der fux eG und des Kubiz dieses Konzept vorstellen und erläutern.
Sie sind alle herzlich eingeladen, Ihre Ideen, Gedanken und Fragen in die offene Dialogveranstaltung einzubringen.

Mittwoch, 22. Januar 2020 zwischen 17 und 20 Uhr
Ort: ehemalige Grundschule Berne, Lienaustraße 32

Am 8. September nahm der Verein „Kultur-und Bildungszentrum Schule Berne e.V.“, in Kooperation mit der Fritz-Schumacher-Gesellschaft am Tag des offenen Denkmals teil. Mittelpunkt der Veranstaltung war das von Fritz Schumacher erbaute Schulgebäude. In diesem Jahr auch von innen zu bestaunen! Die intensiven Gespräche des Vereins KuBiZ  Schule Berne e.V. und der Fritz-Schumacher-Gesellschaft mit Schulbau Hamburg haben dafür gesorgt, dass das Schulgebäude für diesen Tag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte.

Die Genossenschaft Gartenstadt Hamburg eG bot Führungen durch die Siedlung an, für deren Kinder die Schule einst erbaut wurde. Die Führungen durch die Siedlung endeten, wie auch schon im letzten Jahr, an der Schule Berne. Der TUS Berne hat die angeschlossene Sporthalle geöffnet. Die Besucher konnten so die  gesamte Schule – innen und außen- als ein Gebäude kennenlernen, das es zu erhalten lohnt. In einem Raum konnte der Verein KuBiZ Schule Berne e.V.  mit Hilfe ehemaliger Schülerinnen und Schüler eine kleine Ausstellung zeigen, wo neben Schul- und Schreibheften aus den 30er und 50er Jahren, Fotos aus allen Jahrzehnten der Schulgeschichte, Selbstgebasteltes , Getöpfertes oder Geschnitztes zu bestaunen war. In einem anderen Raum wurden historische Filme über die Schule Berne aus den 30er und 40er Jahren gezeigt.  Der Vorstand des Vereins KuBiZ Schule Berne e.V. durfte eine ehemalige Schülerin begrüßen, die 1930 in die Schule Berne eingeschult wurde - eine Zeitzeugin der ersten Stunde – eng verbunden mit "unserer" Schule und der Siedlung Berne.

Herr Kurzweg (Vorstandsmitglied der Fritz-Schumacher-Gesellschaft) hat uns an seinem Wissen über Fritz Schumacher, seine Bauten und insbesondere über "unsere" Berner Schule teilhaben lassen. Mit großem Interesse folgten die Besucher seinen Führungen durch das gesamte Gebäude und waren erstaunt, mit wie viel Überlegung und Können der Schulbau damals geplant und durchgeführt wurde. Besonders die vielen kleinen Details und Geschichten, z.B.  zu den Fenstern und den Treppenaufgängen, haben die Besucher für diesen Schulbau begeistern können.

Der Verein KuBiZ Schule Berne e.V. konnte an diesem Tag mehr als 400 zufriedene Gäste, im Alter von 0 Jahren bis 96 Jahren, aus der Siedlung Berne, den angrenzenden Stadtteilen, aber auch aus anderen Stadtteilen Hamburgs, begrüßen.  Ein großer Erfolg, den wir gerne im nächsten Jahr wiederholen möchten! Bei Kaffee und Kuchen gab es noch viele interessante Gespräche. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Alle, die zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben!

Presseinformation

Denkmalschutzamt Hamburg

Auch in diesem Jahr nehmen wir wieder am Tag des offenen Denkmals teil. Wir freuen uns, dass es uns diesmal in Zusammenarbeit mit der Fritz-Schuhmacher-Gesellschaft gelungen ist, das Schulgebäude auch von innen zu besichtigen. Ebenso hoch erfreut sind wir darüber, dass die Schule Lienaustraße auf der Titelseite des offiziellen Programms abgebildet ist.

08. September 2019
11:30 – 16:00 Uhr
Führungen um 12:00 und 15:00 Uhr

Wochenblatt

Wir konnten Claus Kurzweg, Vorstandsmitglied der Fritz-Schumacher-Gesellschaft, für zwei Führungen durch das Gebäude gewinnen. Die Führungen finden wieder jeweils im Anschluss an die Führungen der Gartenstadt Hamburg eG durch die Berner Siedlung statt. Der tus Berne unterstützt uns an diesem Tag und öffnet die Sporthalle. Die Fritz-Schumacher-Gesellschaft wird eine kleine Bilderausstellung organisieren und sich vorstellen. In einem  Raum werden ehemalige Schülerinnen und Schüler der Schule Berne ihre privaten Bilder und "Fundstücke" aus ihrer Schulzeit präsentieren. Sie dürfen sich auf historische Filme und den selbstgebackenen Kuchen freuen.

Sicherlich können Sie sich vorstellen, dass eine solche Veranstaltung viele Helferinnen und Helfer an unterschiedlichen Stellen benötigt. Wir können Unterstützung gut gebrauchen und freuen uns über viele helfende Hände und reichlich Kuchenspenden. Bei Interesse können Sie sich gerne unter kontakt@kubiz-schule-berne.de melden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Weitere Informationen unter: www.denkmalstiftung.de/denkmaltag
Der Tag des offenen Denkmals in Hamburg wird gemeinsam von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg und dem Denkmalschutzamt organisiert.

Wir nehmen dieses Jahr am Hamburger Architektur Sommer teil.

16. Juni 2019 12:00 - 16:00 Uhr
Schule Berne - Lienaustraße 32 - 22159 Hamburg

Die Schule Berne wurde von Fritz Schumacher gebaut und ist noch weitgehend im Originalzustand erhalten – sie steht unter Denkmalschutz. Die Schule ist 1930 eingeweiht worden. Jahrzehntelang bildete sie den städtebaulichen, schulischen, sozialen und kulturellen Mittelpunkt der damaligen Gartenstadt Berne, deren Siedlungshäuser ab 1919 entstanden sind. Im eigentlichen Sinne erfüllte die Schule damit sämtliche Funktionen einer „Stadtteilschule“.

Die Schule gliedert sich in zwei Hauptbaukörper: den eigentlichen dreigeschossigen Klassentrakt und eine Turnhalle, die auch außerschulisch als Fest- und Versammlungsraum dienen konnte. Umkleide- und Sanitärbereiche sind – neben der Turnhalle – den südlich unmittelbar angrenzenden Sportfreiflächen zugeordnet. Konzeptionell und gestalterisch gehört die Schule zur Architektur der damaligen „Nachkriegsmoderne“.

Das Schulgebäude steht nach jahrelanger Nutzung/Teilnutzung als Schule seit Sommer 2016 leer. Lediglich die Turnhalle wird regelmäßig durch den TUS Berne genutzt. Das Schulgelände, sowie angrenzende Flurstücke werden / sind vermutlich für den Wohnungsbau vorgesehen. Ziel unseres Vereins ist es, das Schulgebäude samt Schulhof zu sanieren und als Kultur- und Bildungszentrum zu nutzen. So könnte ein geschichtsträchtiges Gebäude als neues Zentrum auch über den Stadtteil hinaus dienen.

Es wird eine Vortrag durch Claus Kurzweg von der Fritz-Schumacher-Gesellschaft geben. Die Schule kann an diesem Tag nur von außen besichtigt werden. Anschließend gibt es die Möglichkeit zur Diskussion bei Kaffee und Kuchen.

Liebe Mitglieder und Freunde des KuBiZ Schule Berne e.V., liebe Nachbarn, liebe Berner.
Wir wollen unseren Beitrag zur Sauberkeit, in unserem Stadtteil, leisten.

Am Samstag, 30.03.2019 um 10.30 Uhr

treffen wir uns mit Ihnen und Euch vor der ehemaligen Schule Berne in der Lienaustraße 32, um von dort aus "rund um die Schule" aufzuräumen.

Im Anschluss an unsere Aktion wollen wir uns gegen 13.00 Uhr gemeinsam auf den Weg zur Freiwilligen Feuerwehr Berne machen, um dort mit anderen "Aufräumern" einen kleinen Imbiss zu uns zu nehmen und diesen Tag bei guten Gesprächen ausklingen zu lassen.

Wir freuen uns auf Ihre und Eure Teilnahme!

Liebe Mitglieder des KuBiZ Schule Berne e.V., liebe Unterstützer, liebe Freunde der denkmalgeschützten Schule Berne,

am 12.09.2017 haben WIR uns gegründet und es uns zum Ziel gesetzt, das leerstehende und denkmalgeschützte, von Fritz Schumacher erbaute Schulgebäude Berne in der Lienaustraße, als Bildungseinrichtung zu erhalten und es der Berner Bevölkerung zugänglich zu machen. Nicht zuletzt um einer immer schneller fortschreitenden sozialen Verödung unseres Stadtteils entgegen zu wirken. Daran hat sich nichts verändert.

Seit unserer Halbjahresbilanz zu Ostern 2018 hat sich einiges getan. Wir haben ein spannendes und erfolgreiches Jahr hinter uns:

Am 09.04.2018 hat die Stadtteilkonferenz Farmsen-Berne uns in den Gemeindesaal der Friedenskirche eingeladen. Hier konnten wir unser Projekt vortragen - für uns ein „Heimspiel“. Das Interesse an unserem Vorhaben war groß und so war der Gemeindesaal mit rund 60 Personen gut gefüllt. Eine lebhafte Debatte wurde mit dem Ergebnis geführt, dass die Stadtteilkonferenz unsere Bemühungen, hier in Berne ein Kultur- und Bildungszentrum zu errichten, einstimmig unterstützt. Diese Veranstaltung war für uns wichtig, denn hier treffen sich Vereine, Organisationen und Initiativen aus dem Stadtteil, die uns mit ihren Erfahrungen unterstützen können.

An unserer ersten Mitgliederversammlung im Juni 2018 nahmen rund ein Drittel der KuBiZ-Mitglieder teil. Neben vielen Formalien wie die Verabschiedung der Satzung wurde über den aktuellen Stand unseres Vorhabens berichtet, Fragen beantwortet und unsere Vereinsarbeit vorgestellt. Ein wichtiger Schritt, um endlich die Gemeinnützigkeit unseres Vereins beantragen zu können, war geschafft.

Und diese wurde uns im Juli 2018 erteilt – seitdem sind wir ein gemeinnütziger, eingetragener Verein!

Der Tag des offenen Denkmals und unser 1. Geburtstag im September 2018 waren die Höhepunkte unserer Vereinsarbeit im Jahre 2018. Mit viel Unterstützung aus der Mitgliedschaft und der Unterstützung von außen, wurde die Veranstaltung zu einem großen Erfolg. Wir bedanken uns noch einmal ausdrücklich bei unseren fleißigen Helfern und bei Herrn Kurzweg von der Fritz Schumacher Gesellschaft, der mit seinen Fachkenntnissen über das Schulgebäude und seinem unschätzbarem Wissen über Fritz Schumacher und sein Wirken in Hamburg, maßgeblich zum Gelingen dieser wichtigen Veranstaltung beigetragen hat. Rund 200 Besucher u.a. aus Politik, Behörden und Gesellschaft haben sich ein Bild von unserer Vereinsarbeit, aber auch vom öffentlichen Interesse an dem Projekt KuBiZ Schule Berne gemacht.  Trotz aller Bemühungen konnten wir es nicht ermöglichen, das Gebäude auch von Innen zu besichtigen. Also machten wir aus der Not eine Tugend und feierten den „Tag des verschlossenen Denkmals“! Die Reaktionen der Besucher waren durchweg positiv und deshalb haben wir uns entschlossen auch im nächsten Jahr am „Tag des offenen Denkmals“ teilzunehmen.

Im November nahmen wir die Einladung des Regionalausschusses Bramfeld/Steilshoop-Farmsen/Berne an und stellten noch einmal unser Konzept und unsere Idee eines Bildungs- und Kulturzentrums vor.

Nachdem uns die Ausschussmitglieder umfassend befragten,  wurde u.a. beschlossen, dass die Behörde prüfen möge, ob eine baldige Anhandgabe (Zwischennutzung) des Gebäudes zu realisieren sei. Ein Beschluss, den wir sehr begrüßen!

Neben unserer Einschätzung, dass eine zeitnahe Nutzung dem Gebäude sehr gut täte, gehen wir davon aus, dass durch eine zeitnahe Zwischennutzung auch die verstärkt auftretenden Vandalismus-Schäden vermieden werden könnten.

Auf der Veranstaltung „Senator vor Ort“ von Andreas Dressel haben wir dieses wichtige Anliegen deshalb vorgetragen und erhoffen uns weitere Unterstützung auf Senats- und Bürgerschaftsebene.
(https://www.abendblatt.de/hamburg/wandsbek/article215894033/Senator-macht-Farmsen-Berne-Hoffnung-auf-ein-Kulturzentrum.html)

 

 

Was planen wir für das nächste Jahr?

Am 13.01.2019 wollen wir, wie auch in diesem Jahr, unseren Neujahrsumtrunk veranstalten.  Am 16.06.2019 werden wir am „Hamburger Architektursommer 2019“ teilnehmen. Der Tag des offenen Denkmals wird wieder im September stattfinden.

Vor nunmehr fast 2,5 Jahren wurde die Schule Berne geschlossen. Seitdem ist ein zunehmender Verfall des Gebäudes sowie des Geländes zu beobachten. Zum Zeitpunkt der Schulschließung befand sich das Gebäude in einem guten Zustand; die letzten Renovierungen erfolgten in den Jahren 2013 und 2015.

Nun aber sprengen Pflanzen das Mauerwerk und den Asphalt der Schule. Fenster werden eingeworfen und nur notdürftig repariert, Regenrinnen weder gereinigt noch in Stand gesetzt und Fallrohre bleiben verstopft. Gebäudewände sind feucht und neue Graffitis vermehren sich.

Diesen Verfall dokumentieren wir mit Bildern und veröffentlichen diese, damit niemand sagen kann: „Das habe ich nicht gewusst!“.

Gehört das Gebäude schon bald auf die Liste der gefährdeten Denkmäler?

Wir haben das Angebot der Anhandgabe des Gebäudes an unseren Verein KuBiZ schon mehrfach formuliert und freuen uns, dass dieser Vorschlag bereits viele Befürworter gefunden hat. Durch eine Zwischennutzung bis zur endgültigen Entscheidung über das Gebäude kann aus unserer Sicht  dem zunehmenden Vandalismus und dem Verfall entgegengewirkt werden.