Seit unserer Banneraktion an dem Berner-Schulgebäude im April werden immer mehr Menschen auf unser Projekt "Berne macht Schule" aufmerksam. So soll es sein! Wir freuen uns über die Nachfragen, Besuche und darüber, dass unser Projekt immer bekannter wird.
Mit der Hilfe der Haspa konnten wir zwei große Banner finanzieren, die wir in einer lustigen Gemeinschaftsaktion an der Schule festmachten. Sehr erfolgreich wie es scheint; sie trotzen Wind und Wetter und machen stetig auf unser Vorhaben aufmerksam.
Der erste Workshop mit zahlreichen interessierten Nutzer*innen an unserem Projekt fand im März 2021 statt. Dank der Hilfe des tus Berne, der uns die Sporthalle zur Verfügung stellte, konnten wir trotz Pandemie diese wichtige Veranstaltung ermöglichen. Viele interessierte, potentielle Nutzerinnen und Nutzer hatten so zum ersten Mal die Möglichkeit, einen Blick IN die Schule zu werfen. Welch ein Meilenstein!
So schlenderten wir in Kleingruppen durch die Räumlichkeiten des Schulgebäudes, konnten uns endlich einmal persönlich kennenlernen, vorstellen, Fragen beantworten und austauschen.
Nachdem wir abschließend unser Selbstverständnis vorstellten („Wir sind eine Mitmach-Organisation!“) und eine Bedarfsermittlung austeilten, endete dieser Abend mit vielen wertvollen Eindrücken und mit der tollen Erkenntnis, dass eine große Nutzungsvielfalt möglich sein wird.
„Kindheit in Berne“ ist eine wertvolle und beeindruckende Erinnerung von Menschen, die in den 20er, 30er, 40er und den frühen 50er Jahren in Berne aufwuchsen. Es ist ein kostbares Zeitdokument, das viele persönliche Eindrücke und Einblicke gibt und mit zahlreichen Fotos das damalige Leben in Berne zeigt.
Preis: 10,00 Euro
Erhältlich über die Gartenstadt Hamburg e.G. oder über KuBiZ. Bei Interesse melden Sie sich einfach unter: 040 / 644 10 60 oder info@kubiz-schule-berne.de
Der komplette Erlös kommt der Gartenstadt Hamburg Stiftung zugute.
Ob einfach über die Gartenpforte, in der Geschäftsstelle oder über einen Versand; die Stiftungsratsmitglieder der Gartenstadt Hamburg Stiftung und das KuBiZ-Team werden Ihnen die bestellten Lesebücher rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest zukommen lassen.
Dank des Projektes "Lokale Partnerschaften für Demokratie Wandsbek" ist es uns noch in diesem Jahr möglich, drei Workshops unter dem Motto "KuBiZ - Zukunftswerkstatt" durchzuführen. Diese Workshops werden die Grundlage für die weiteren Beteiligungsprozesse darstellen. Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem professionell begleiteten Rahmen die nächsten Schritte erarbeiten können!
Gestern haben wir die bereits angekündigte Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet. Das war ein guter Tag für KuBiZ, denn nun sind wir einen großen Schritt weiter in Richtung Realisierung unseres Projektes.
Vor über 3 Jahren begann alles mit einer Idee, die Schule neu zu beleben. Inzwischen ist es gelungen, diese Idee konzeptionell so weiterzuentwickeln, und mit den Beteiligten abzustimmen, dass wir nun eine gute gemeinsame Grundlage geschaffen haben, auf der unser Projekt stehen kann. Darüber freuen wir uns sehr und sind gleichzeitig sehr gespannt auf den nun anstehenden gemeinsamen Organisierungs- und Beteiligungsprozess.
Wir finden es gut, dass hier in der ehemaligen Schule Berne ein Ort entsteht, den die Bürger*innen selbstverwaltet und selbstbestimmt gestalten können. Kreativität, Inklusion und solidarische Nachbarschaft kann hier entwickelt und gelebt werden, ohne Rendite- und Verwertungsdruck. Diese Nutzung wird dem Schulgebäude von Fritz Schumacher sehr gerecht, und mit der jungen Genossenschaft fux e.G. als Trägerin wird die starke genossenschaftliche Tradition vor Ort aufgegriffen und weiterentwickelt. In Berne wird nun aus dem Stadtteil heraus Zukunft gestaltet.
Hier die gemeinsame Pressemitteilung:
Fritz-Schumacher Gebäude in Berne soll denkmalgerecht saniert und als Stadtteil-, Sport- und Kulturzentrum genutzt werden
Am 21. Oktober unterzeichneten die an der Entwicklung der Schule Lienaustraße beteiligten Akteure aus dem Stadtteil - KuBiZ e.V. und tus BERNE - sowie fux eG zusammen mit Finanzsenator Andreas Dressel und Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff eine gemeinsame Absichtserklärung (Letter of Intent).
Damit verständigen sich die Akteure auf ein Konzept für die umfassende denkmalgerechte Sanierung und Wiederbelebung des denkmalgeschützten Fritz Schumacher Gebäudes und den umliegenden Flächen als Zentrum im Stadtteil. Das Konzept, das auch Ideen aus einer öffentlichen Dialogveranstaltung von Januar aufgreift, sieht künftig sowohl z.T. neue Sportanlagen als auch kulturelle Nutzungen mit Stadtteilbezug vor.
Finanzsenator und Verwaltungsratsvorsitzender Andreas Dressel: „Gemeinsam mit den Akteuren vor Ort ist ein Projekt entstanden, das für das ehemalige Schulgebäude eine faszinierende Nachnutzungsperspektive schafft. Mit der denkmalgerechten Sanierung dieses beeindruckenden Schumacher-Baus entstehen Räume für den Sport, die Kultur und den Stadtteil – und das alles in einer sozialen Erbbaurechtsgestaltung. Zusammen mit einer Wohnungsbau-Entwicklung auf den Nachbarflächen entsteht ein neues Zentrum in und für Berne. Damit das Projekt jetzt schnell in die Umsetzung geht, stellen wir 5,2 Mio. Euro aus dem neuen Wirtschaftsstabilisierungsprogramm zur Verfügung. Die Realisierung dieses neu entstehenden Quartiers wird auch einen in dieser Zeit wichtigen Konjunkturimpuls vor Ort entfalten.“
Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff: „Unser Anliegen als Bezirksamt ist es, dass das Potenzial der Fläche bestenfalls einen Mehrwert für den Stadtteil bietet. Wir sehen hier eine große Chance, mit einem erweiterten Angebot in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales, ein lebendiges Berne zu fördern.“
Sacha Essayie und Renée Tribble, Vorstand der fux eG: „Die fux Genossenschaft freut sich dazu beizutragen, mit dem Projekt Schule Berne einen selbstverwalteten und Gemeinwohl orientierten Ort für Kultur, Bildung, Sport & Nachbarschaft zu schaffen. Im Verbund von Sport, Kultur, Bildung und Nachbarschaft blickt die ehemaligen Schule Berne einer neuen nachbarschaftlichen Zukunft entgegen.“
Hilke Mellin und Anne Dingkuhn, Vorstand KuBiZ e.V.: „KuBiZ freut sich mit der Unterzeichnung des LoI einen weiteren Schritt Richtung Realisierung unseres auf Gemeinwohl und Solidarität basierenden Konzeptes für das Projekt Schule Berne begehen zu können. Wir sehen in den gemeinsamen Schnittmengen mit allen Beteiligten ein tragbares Fundament für eine neue, positive und kreative Zukunft in der ehemaligen Schule und möchten diese mit dem kommenden Beteiligungs- und Organisierungsprozess zu einem selbstverwalteten inklusiven Ort für Bildung, Kultur und Nachbarschaft entwickeln.“
Hajo Pütjer, Vorstand tus BERNE: „Der tus BERNE e.V. freut sich, dass mit der hier vorliegenden Planung unser Sportzentrum im Stadtteil deutlich aufgewertet wird. Im ehemaligen Schulgebäude wird unsere Geschäftsstelle eine neue Heimat finden und in der dann frisch renovierten Sporthalle wird unser umfangreiches Sportangebot noch mehr Spaß machen! Besonders freuen wir uns auf die Umgestaltung der Flächen rund um unseren Kunstrasenplatz, unter anderem mit dem Neubau eines Sportgebäudes, in dem eine Sporthalle, ein Mehrzweckraum, ein Pokerraum und noch einige Überraschungen Platz finden werden!“
Hintergrund:
Mit dem Letter of Intent wurde die gemeinsame Weiterentwicklung des Projektes für Berne besiegelt. Dabei gilt: Alles steht noch am Anfang. Das Konzept wird in den nächsten Monaten durch die Unterzeichner*innen konkretisiert und soll schließlich in einem Erbbaurechtsvertrag mit der fux eG als Träger der Nutzungsgemeinschaft festgelegt werden. Hauptinhalte des vorliegenden Konzeptes sind:
Das Fritz-Schumacher Gebäude soll denkmalgerecht saniert werden
Die fux eG soll als Trägerin die Sanierung der Immobilie und die Sicherstellung des Gesamtbetriebs verantworten
Der tus BERBNE und KuBiZ wollen gemeinsam mit der fux eG und anderen Partnern ein Angebot für Berne schaffen, das für jeden etwas bereithält.
KuBiZ wird die Bewohnerinnen und Bewohner sowie weitere lokale Akteure in die Weiterentwicklung der Konzeption einbeziehen. Dafür werden in der Schule Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.
Der tus BERNE soll ein neues Sportgebäude und Sport-Außenanlagen verantwortlich entwickeln und betreiben.
Eine neue Kita rundet das Konzept ab.
Gemeinsame Anstrengungen der Stadt und der Träger sollen die Finanzierung und Herstellung eines wirtschaftlichen Betriebs mit bezahlbaren Mieten sicherstellen.
Die Schule Lienaustraße wurde zwischen 1929 und 1930 nach den Plänen von Fritz Schumacher erbaut. Es handelt es sich um ein Spätwerk des berühmten Architekten und langjährigen Oberbaudirektors Hamburgs. Das Schulgebäude steht innerhalb der Gartenstadt Berne, der ersten Gartenstadt auf Hamburgischem Boden, und ist ausgesprochen gut erhalten. Der Schulbetrieb wurde im Jahr 2016 eingestellt. Seitdem steht das Schulgebäude leer; die Sporthalle wird weiterhin durch den tus BERNE genutzt. Die angestoßene Planung bietet nun die Chance, das Gebäude für die Öffentlichkeit zu öffnen und wieder zum Zentrum von Berne werden zu lassen.
Die Stadt Hamburg möchte den Standort weiterhin als zentralen Ort für das Gemeinwesen im Stadtteil erhalten. Neben der Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes für stadtteilbezogene Nutzungen, wie Sport und Kultur, bietet das angrenzende Schulgrundstück zudem Potenzial für den Wohnungsbau. Die steg Hamburg mbH wurde vom Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) damit beauftragt, das Entwicklungspotenzial des ehemaligen Schulgebäudes an der Lienaustraße in Verbindung mit den umliegenden Flächen zu prüfen.
In den letzten Tagen berichtete unter anderem das Hamburger Abendblatt über die jüngsten Entwicklungen zur Zukunft der ehemaligen Schule Berne.
Nach den Herbstferien wird es zu einer Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung (LoI - Letter of Intent) kommen, in der sich die bisherigen Akteure fux eG, tus Berne und KuBiZ gemeinsam mit dem Finanzsenator und dem Bezirksamtsleiter auf ein gemeinsames Konzept zur Wiederbelebung der Schule Berne als Stadtteilzentrum einigen und somit das weitere Vorgehen aufzeigen.
Nach über 3 Jahren Gesprächen und Aushandlungen mit der FHH, dem Bezirk und der Liegenschaft freut sich KuBiZ mit der Unterzeichnung des LoI einen weiteren Schritt Richtung Realisierung unseres auf Gemeinwohl und Solidarität basierenden Konzeptes für die Schule Berne begehen zu können. Wir sehen in den gemeinsamen Schnittmengen mit allen Beteiligten ein tragbares Fundament für eine neue, positive und kreative Zukunft in dem ehemaligen Schulgebäude. Wir freuen uns auf einen spannenden Organisierungs- und Beteiligungsprozess in den kommenden Monaten. Unser Ziel ist, die ehemalige Schule zu einem selbstverwalteten inklusiven Ort für Bildung, Kultur und Nachbarschaft zu entwickeln.
Anlässlich des Tag des offenen Denkmals 2020 und der anstehenden Veränderungen haben wir eine filmische Dokumentation über das schöne Gebäude und seine Besonderheiten produziert. Besonderer Dank dafür geht an Claus Kurzweg und pietschpictures!
es gibt sehr gute Neuigkeiten: die ehemalige Schule Berne bekommt "grünes Licht" für die weitere Nutzung!
Ausschlaggebend für die positive Entwicklung ist, dass mit der fux eG eine sehr engagierte und erfahrene Trägerin für das Schulgebäude gewonnen werden konnte. Gemeinsam mit der fux eG und dem tus BERNE hat KuBiZ ein Konzept für die ehemalige Schule Berne erarbeitet, das sowohl bereits etablierte Institutionen in Berne als auch neue berücksichtigt. Wir freuen uns sehr, dass unser gemeinsames Konzept auf Interesse und Zustimmung seitens der Politik gestoßen ist.
Weitere Informationen folgen.
Tag des offenen Denkmals 2020
Möglichkeiten des Austausches und der Information gibt es auch am Tag des offenen Denkmals. Am 13.9.20 werden wir von 12 bis 16 Uhr mit einem Infostand draußen vor Ort sein. Auch Herr Kurzweg von der Fritz Schumacher Gesellschaft bietet wieder zwei Führungen durch das Gebäude an (13 Uhr und 14.30 Uhr). Wegen der Hygienevorschriften sind in diesem Jahr für die Führungen Anmeldungen erforderlich, außerdem besteht eine Maskenpflicht im Gebäude.
In den letzten Wochen hat Kubiz in Zusammenarbeit mit der fux eG ein Nutzungskonzept erarbeitet, das sowohl vom tus Berne als auch von der Steg in dieser Woche als große Chance für den Stadtteil und die potentiellen Nutzer bewertet wurde. Das neue Konzept finden Sie hier:
Am 22.01. werden Vertreter der Steg, gemeinsam mit Vertretern des TuS Berne, der fux eG und des Kubiz dieses Konzept vorstellen und erläutern. Sie sind alle herzlich eingeladen, Ihre Ideen, Gedanken und Fragen in die offene Dialogveranstaltung einzubringen.
Mittwoch, 22. Januar 2020 zwischen 17 und 20 Uhr Ort: ehemalige Grundschule Berne, Lienaustraße 32